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Staat; lat. status („Stand, Zustand, Stellung“):

Die Frage was eigentlich ein "Staat" ist erscheint auf den ersten Blick banal, aber man sollte sich immer vergegenwärtigen das auch mit diesem Begriff sehr schlampig umgegangen wird.

Es ist strittig ob der "neuzeitliche" Begriff Staatsform sich auch auf die ältere Herschaftsformen anwenden lässt.
Frühester Versuch für den territorialen Zusammenschluss von Gruppen in einen Begriff zu fassen fand im alten Griechenland statt (polis Stadtstaat), weitere Bezeichnungen folgten wie z. B. civitas („Bürgerschaft“), res publica („öffentliche Angelegenheit“), regimen („Königsherrschaft“), regnum („Königreich“) oder imperium.

Der dann im italienischen verwendete Begriff "lo stato" kam dann wiederum später in der Renaissance (französisch Wiedergeburt) auf und wurde für die beiden Staatsformen Monarchie oder Republik verwendet.
Interessant ist das der aus dieser Zeit stammende Begriff "état" auf den ökonomischen Haushalt des Staates angewendet wurde und auch bei uns bis heute angewendet wird, obwohl der eigentliche Wortsinn "Staat" war.
Berühmteste (evtl. fälschliche) Aussage aus der damaligen Zeit war die Aussage von Ludwig XIV: "L'État, c'est moi!" (Der Staat bin ich).

Es gab grundsätzlich 2 verschiedene Ansichten über die Grundlagen eines Staates.
Nach Niccolò Machiavelli (1469–1527) waren alle Menschen die Gewalt über andere Menschen ausübten bereits Staat.
Jacob Burckhardt (1818–1897) sah das dann schon etwas differenzierter und bezeichnete Staat als Ausdruck wesentlicher Kräften neben der Religion und Kultur die die menschliche Geschichte bestimmt.
Daraus entwickelte sich die mehr oder weniger gesetzmäßige Begriffsdeutung. Seit Georg Jellinek (1851–1911) haben sich folgende 3 Kriterien im modernen Völkerrecht herauskristallisiert:

  • eine irgendwie geartete politische Vereinigung einer größeren Menschengruppe, die
  • in einem mehr oder weniger geschlossenen Gebiet
  • unter einer mehr oder weniger einheitlichen Form der – etablierten, durchgesetzten oder beschlossenen – Machtausübung leben.

Somit gehört zum Staat eine politische Instanz, die zur Schaffung und Wahrung von Recht und öffentlicher Ordnung in der Gesellschaft zuständig ist und diese mittels einer Verwaltung, dem Staatsapparat, auch durchsetzen kann.

Verschiedene Sozial- und Politikwissenschaften sagen uns schon einmal das dieser Begriff mehrdeutig ist.
Nämlich das im weitesten Sinne eine politische Ordnung (grundsätzlich gibt es derzeit 2 Ordnungen: Republikanische Staatsform, Monarchische Staatsform) als Staat bezeichnet wird, die einer bestimmten Gruppe (evtl. auch Organisation, Institution) eine bestimmte Stellung ( = Macht) einräumt, oder aus anderer Sicht die Entfaltung des Einzelnen in der Gesellschaft fördert.

Durch die Belegung des Staatsbegriffes mit verschiedenen Inhalten ergibt sich diese eben genannte Definitionsversuch.

Um die Worte von Ludwig XIV in etwas veränderter Form zu verwenden dürfen wir sagen: "Der Staat sind wir!"


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